Unbekannte haben dem Salamander aus Diabas-Gestein den Kopf abgeschlagen. Fotos: Privat

Wolfshagen. Nachdem Unbekannte vergangene Woche an der Aussichtsplattform des Themenpfades „Spur der Steine“ bei einem aus Stein gearbeiteten übergroßen Salamander (40 bis 50 Zentimeter) den Kopf abgeschlagen hatten, soll die Skulptur wieder instand gesetzt werden. Dafür machen sich die Initiatoren des Pfades stark.

Der materielle Schaden sei zwar überschaubar, sagt Dr. Siegfried Klingebiel, der seinerzeit an der Umsetzung des Themenpfades maßgeblich beteiligt gewesen ist. Doch der unmotivierte Vandalismus löst nicht nur bei den Projekt-Verantwortlichen Kopfschütteln aus. Im Ort sei das Unverständnis über diese Tat groß, berichtet der Wolfshäger Klingebiel.

Entstanden war das Werk im Rahmen eines einwöchigen Workshops der Steinmetzschule Königslutter, der im September 2017 in Wolfshagen veranstaltet wurde. Damals hatten Teilnehmer der Meister- und Technikerabschlussklasse 2017 neben dem Salamander weitere Objekte für den Themenpfad erarbeitet, die nun den Rundgang schmücken (GZ berichtete).

Klingebiel bezeichnet den Salamander als „Highlight unserer Skulpturen“. Glück im Unglück: Der Wolfshäger, der bei seinem Spaziergang den Schaden an der Skulptur entdeckt hatte, suchte daraufhin die Umgebung ab. „Dabei fand er den abgeschlagenen Kopf und nahm Kontakt zu Revierförster Rainer Hoffmeister auf“, berichtet Klingebiel.

Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht, der ehemalige Revierförster Willi Grope verwahre das Kopfstück nun. „Allem Anschein nach ist das Teil so abgeschlagen worden, dass man es fachmännisch wieder anfügen kann“, sagt Klingebiel. Revierförster Hoffmeister steht nun im Kontakt zur Steinmetzschule in Königslutter, um sich Rat und Hilfe für die professionelle Sanierung des Salamanders einzuholen.

Die Finanzierung des Workshops der Steinmetzschule, deren Teilnehmer seinerzeit im Sportheim übernachteten, war durch das Forstamt Seesen der Niedersächsischen Landesforsten erfolgt.

Quelle: Goslarsche Zeitung
Autor:  Jörg Ciszewski
Foto:    Privat

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